Gewohnheiten, Gefühle und Bedürfnisse

Gewohnheiten Gefühle Bedürfnisse

Jede Gewohnheit bedarf der Übung – für jede Person;
Später, dann, wenn man es kann, erreicht einen der Lohn.

So wie es der Übung bedarf, Gefühle für wahrzunehmen, sie in Worte zu fassen,
bedarf es der Übung, sie auszuformulieren, anderen verständlich zu machen.

Mit den Bedürfnissen ist es das gleiche Spiel.
Bedauerlich ist, es scheint: Das wissen nicht viel‘.

Doch in einer Gesellschaft, in der man beides kommunizieren kann,
rückt jeder an den anderen näher heran.

Gefühle, Bedürfnisse verbinden Frauen und jeden Mann,
verbinden Getrenntes und bringen uns wieder zusammen.

Wie findest du es, andere besser zu verstehen?
Ich, persönlich, mag es, diesen Weg zu gehen.

Gefühlsfarben

Gefühlsfarben

Mutig sein kann bedeuten, mutig genug zu sein, zu sprechen,
anstelle sich an verstummten Gefühlen zu verschlucken.

Sei deinen Gefühlsfarben treu –

sie machen dich menschlich.
Du darfst sie leben.

Jeder Tag schenkt uns die Möglichkeit, etwas besser zu werden.
Manchmal heißt das: Sei deinen Gefühlen treu.

Stolz

Stolz

Drei Jahre später; keine Veränderung.
Dankbarkeit ist da, für jede liebevolle Seele auf den Wegen der letzten Zeit.

Stolz ist da für jene, die zeigten, was es bedeutet, dass Menschen soziale Wesen sind.

Drei Jahre später; keine Veränderung, trotz dessen die Welt sich mehrfach Kopf stellt.
Demut ist da, vor denen, die blieben, als die anderen gingen.

Stolz ist da für die Liebsten, die Hilfesuchende wie Blumen gießen.

Kintsugi in Flanell

Die Nadel wurde reich an Faden beschenkt.
Setzt goldene Stiche in den Stoff der Geschichte.

Verwebtes Karo- im Blumenmuster.
Unharmonische Linien, kreatives Chaos.

Reverse-Sankt-Martin,
Kintsugi in Flanell.

Sie macht es sich warm, beschenkt sich an beidem, vereint Getrenntes.
Ruhe nach dem Sturm. Im flauschigen Mantel ihrer Vergangenheit schreitet sie hinaus aus dem Haus des Verstandes – in die kühle Zukunft, gewärmt, geschützt, sicher.
Bewaffnet mit dem Frieden des Herzens, den nur innere Heilung mit sich bringen kann.
Die Waffen niedergelegt, vergessen, fort.